Kontakt

Für Fragen und Informationen:
info@dualesstudiuminformatik.de

mehr →

"Das volle Programm - Theorie und Praxis verbinden und davon profitieren"

Andrea Salzwedel - DSI-lerin an der Hochschule

studiert im vierten Semester an der Hochschule Bremen Informatik im dualen Studiengang. Zuvor hatte die 20-Jährige eine Ausbildung zur Mathematisch-technischen Assistentin absolviert und dabei gleichzeitig ihre Fachhochschulreife gemacht. Aber das reichte ihr nicht.

 

Ein Studium oder eine weitere Ausbildung? Andrea Salzwedel wollte beides, vor allem Theorie und Praxis verbinden. Der duale Studiengang, wie er in Bremen angeboten wird, erschien ihr als optimaler Weg: Innerhalb von vier Jahren kann sie ihre Prüfung zur Fachinformatikerin ablegen, sich an der Hochschule auf den Bachelor of Science vorbereiten und gleichzeitig in einem Unternehmen mitarbeiten. Das duale Studium findet nämlich parallel an der Berufsschule, an der Hochschule und im Betrieb statt. Bevor sie sich an der Hochschule einschreiben konnte, musste Andrea Salzwedel einen Ausbildungsplatz finden. Schon beim Nachholen der Fachhochschulreife standen auf ihrem Stundenplan Fächer wie Informatik, Mathe und Statistik, sie hatte also gute Voraussetzungen. Nach mehreren Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen bekam sie schließlich von einem SAP-Beratungshaus die Zusage. Die Kunden des Bremer Unternehmens stammen vor allem aus den Bereichen Logistik und Fahrzeuge. Diese Unternehmen benötigen spezielle Software, um ihre Betriebsabläufe optimieren zu können. Am Anfang ihrer Ausbildung erhielt Andrea Salzwedel regelmäßig Schulungen in der entsprechenden Programmiersprache und konnte sie üben.

 

An der Hochschule besucht Andrea Salzwedel Lehrveranstaltungen in Mathematik, Informatik und Softwaretechnik, befasst sich mit Datenbanken und Mikrocomputern sowie mit weiteren Fächern, die sie braucht, um sich als Expertin für Softwareentwicklung und die Konzeption, Wartung sowie Verwaltung von Computernetzen qualifizieren zu können. „Die Ansprüche im Fach Mathematik steigen von Semester zu Semester", hat die Studentin festgestellt. „Man muss in den Vorlesungen gut aufpassen und die Übungsaufgaben lösen." Während im zweiten Semester Themen wie Integral- und Differenzialrechnung vertieft wurden, kamen im dritten Semester Dinge hinzu, die sie und ihre Kommilitonen noch nicht aus der Schule kannten. Sie lernten beispielsweise auch Fourierreihen kennen, die notwendig sind, um etwa Frequenzen, mit denen das Ohr Musik wahrnimmt, berechnen zu können.

 

Das Studium ist stark praxisorientiert. Im seminaristischen Unterricht, an dem kaum mehr als fünfzig Studierende teilnehmen, erklären die Lehrenden die Theorie und die Studierenden können ihre Fragen stellen. In den anschließenden Laborübungen wird das Wissen dann in die Praxis umgesetzt. An der Hochschule verbringt Andrea Salzwedel viel Zeit vor dem Rechner. In einem Fach wie „Datenbanken" erproben die Studierenden beispielsweise, wie sich diese modellieren lassen. Wie lässt sich etwa eine Datenbank so verändern und spezifizieren, dass ein Logistik-Unternehmen damit die täglichen Transporte computergestützt abwickeln kann? Vormittags Hochschule, nachmittags Berufsschule  „Wenn meine Veranstaltungen an der Hochschule bereits am Mittag enden, arbeite ich nachmittags noch in der Firma", berichtet Andrea Salzwedel. Muss sie sich auf wichtige Klausuren vorbereiten, bekommt sie frei. Dienstagnachmittags und während der Semesterferien besucht sie die Berufsschule, wo sie gemeinsam mit anderen Fachinformatikern zum Beispiel Wissen über Geschäftsprozesse oder das Projektmanagement vermittelt bekommt. Ihre Zwischenprüfung zur Fachinformatikerin hat sie bereits abgelegt. Nach dem dritten Jahr, das komplett im Unternehmen beziehungsweise in der Berufsschule stattfindet, wird sie die Ausbildung abgeschlossen haben und dann nur noch zwischen Hochschule und Unternehmen pendeln.

 

Vor kurzem konnte die angehende Informatikerin mit Kollegen für elf Tage in die USA fliegen. „Es war eine schöne Erfahrung. Beim Vororteinsatz beim Kunden konnte ich gleich sehen, wie gut die Anwender mit der Software umgehen können", erzählt sie. Auch die kommenden Semester bleiben für sie praxisnah: Die Studentin wird eigenständig kleine Projekte bearbeiten und sie mit wissenschaftlichem Anspruch beschreiben. Ihre Bachelor-Arbeit im achten Semester wird sie zu einem Thema verfassen, das sich unmittelbar aus der Arbeit in ihrer Firma ergibt. Ihr Berufsziel ist klar: Die Bremerin möchte SAP-Entwicklerin werden.

  • "Durch das DSI bekommen wir hochqualifizierte Fachkräfte."

    Arndt Herrlich – Commerz Systems GmbH

    mehr →  
  • "Die duale Ausbildung bereitet dich sehr gut auf die Berufswelt vor."

    DSI Absolvent aus 2013

    mehr →  
  • "Das volle Programm - Theorie und Praxis verbinden und davon profitieren"

    Andrea Salzwedel - DSI-lerin an der Hochschule

    mehr →  
  • "Das DSI ist super, weil man zwei Abschlüsse in 4 Jahren schafft!"

    Philip Phu Nguyen, DSI-Absolvent bei CONTACT Software GmbH

    mehr →  
  • "Das DSI ist super, weil man zwei Abschlüsse in 4 Jahren schafft!"

    Lena Thaens, DSI-lerin bei AIRBUS Operations GmbH

    mehr →  
  • „Das Duale Studium Informatik bereitet mich sehr gut auf das Berufsleben vor“

    Mathias von Rüden, DSI-ler bei Rheinmetall Defence Electronics

    mehr →  
Back to Top